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Landratsbüro

Staatsbesuch im Wallis – Föderalismus erleben, Dialog stärken

2025

Der Besuch des Nidwaldner Landrats beim Grossen Rat des Kantons Wallis bot eine wertvolle Gelegenheit, über Kantons- und Sprachgrenzen hinweg neue Perspektiven zu gewinnen und den interkantonalen Austausch zu vertiefen. Der zweisprachige Kanton empfing uns mit grosser Gastfreundschaft, und der offene Dialog zeigte einmal mehr, wie wichtig funktionierender Föderalismus für unser Land ist.

Die Gespräche in Sion – von der Arbeitsweise des Parlamentsdienstes bis hin zu institutionellen Herausforderungen eines zweisprachigen Kantons – haben verdeutlicht, welche Chancen im direkten Austausch liegen. Ein herzlicher Dank gilt der Präsidentin des Grossen Rates, dem Parlamentsdienst und allen beteiligten Mitgliedern für die professionelle Vorbereitung und die wertvollen Einblicke.

Einblicke in die Walliser Weinkultur

Ein besonderes Highlight folgte in Salgesch: Im Musée valaisan de la vigne et du vin erhielten wir einen umfassenden Einblick in die Geschichte und Tradition des Walliser Weinbaus. Die Ausstellung dokumentiert eindrücklich die über Jahrhunderte gewachsenen Techniken des Bergweinbaus, die Vielfalt der Rebsorten sowie den prägenden Einfluss der Rebterrassen zwischen Sierre und Salgesch.

Im Anschluss durften wir die gelebte Walliser Weinkultur direkt erleben: In der Cave du Rhodan empfing uns die Winzerfamilie Mounir mit grosser Herzlichkeit. Das Weingut steht für nachhaltigen und innovativen Weinbau und wurde bereits mehrfach national ausgezeichnet. Die Degustation bot nicht nur hervorragende Weine, sondern auch spannende Gespräche über Verantwortung, Handwerk und regionale Identität im Weinbau.

Dank an die Gastgeber, für die Organisation und Begleitung dieses Besuchs danke ich herzlichst:
- den Staatskanzleien beider Kantone
- Gemeindepräsident Gilles Florey von Salgesch für seine engagierte Führung
- Sandra Mounir und dem Team der Cave du Rhodan für die eindrucksvollen Geschichten und die leckere Degustation

Der Staatsbesuch im Wallis hat gezeigt, wie wertvoll der direkte Austausch zwischen unseren Kantonen ist. Er stärkt das gegenseitige Verständnis, ermöglicht neue Perspektiven und erinnert uns daran, dass Föderalismus nicht nur ein institutionelles Prinzip ist – sondern gelebte Zusammenarbeit zwischen Menschen, Regionen und Kulturen.

Ein grosses Merci an das Wallis für diese bereichernden zwei Tage. Wir freuen uns auf den Gegenbesuch im Februar 2026 in Nidwalden.

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